Ich bin nicht weg – nur woanders.
Am 5. 12 beginnt meine „Wanderschaft“ in der ich als sogenannte „Wild- oder Buntreisende“ durch die Welt tippel und im Stile der Wandersgesellen reisend und arbeitend die Welt erkunde. Den Wunsch eine lange Reise dieser Art oder ähnlich zu machen, hatte ich schon mit 14 oder 15 und es hat lange gedauert, bis ich den Zeitpunkt für richtig hielt.
Nun ist es schon bald so weit und während ich noch vor 3 Monaten, als ich mir mein Ticket nach Chile buchte im Höhenflug war, weil ich mich freute endlich einen langersehnten Traum zu erfüllen, kommen nun mit näherndem Abreisetermin immer häufiger melancholische Momente in denen ich mich vor meiner eigenen Courage fürchte und jetzt schon den Schmerz spüre meine Liebsten „einfach so zurückzulassen“ und die Frage, ob der Zeitpunkt WIRKLICH der richtige ist. Das Vermissen wird bestimmt das Schwerste…
Ein beliebter Spruch der Wandersgesellen ist: „losgehen ist einfach, das Wiederkommen ist schwer“. Das kenne ich von anderen Reisen, aber wie immer kann man das im Vorfeld der Reise absolut nicht nachvollziehen und empfindet schon den Abschied als sehr wehtuend.
Ihr werdet mir fehlen!!! :'(
Und ich freue mich über Besuche und habe extra ein etwas größeres Zelt dabei, in das nicht nur ich und mein Rucksack passen 😀